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  VCD   

Wie Karlsruhe bis 2040 weiterentwickeln?

Bürgerbeteiligungen, oft auch für die ganze Stadt, werden gerne durchgeführt. Die in meiner Erinnerung erste war 2002 City2015, die die U-Strab zum Ergebnis hatte. ... haben sollte? Es folgte 2005 der Masterplan 2015, der zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2020 in 2011 führte. Dann der Verkehrsentwicklungsplan 2015 in 2009, Räumliches Leitbild 2014—2016, ÖRMI (Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt) 2020—2022/24.

Nun gibt es wieder ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2040“, das laut Kurz: umverka.de/v2 = Lang: https://www.karlsruhe.de/karlsruhe2040 „Ziele, Strategien und Maßnahmen für die Entwicklung der Stadt Karlsruhe bis ins Jahr 2040 festlegen“ soll als „wichtige Fördergrundlage für sämtliche Programme der Städtebauförderung“. Es begann schon 2024 mit einer Evaluation des ISEK 2020 und einer Bürgerumfrage. Seit Herbst 2025 werden Daten und Projekte der Stadt analysiert.

Vom 19. Januar bis 15. Februar 2026 konnten sich nach Aufrufen in den Medien alle interessierten Bürger online mit Ideen beteiligen zu acht zentralen Themenbereichen: Bildung & Soziales, Umwelt, Kultur & Freizeit, Stadt & Wohnen, Mobilität, Wirtschaft & Wissenschaft, Klima und Smart City.

Ich habe mich privat auch beteiligt, zumeist mit Ideen, die wohl auch im VCD-Interesse sein dürften. Verglichen mit vielen sozialen Medien, wo heutzutage vermutlich „blau-braune“ Nörgler dominieren, für die früher angeblich alles besser war und unsere moderne Welt in den Untergang führt, waren Umgang und Ideen dort fast immer erfrischend konstruktiv, auch wenn nicht alles realisierbar sein dürfte. Sehr vieles war dabei auch in unserem Interesse pro menschengerechter Stadt etc.

Die Vorschläge kann man online im Projektlogbuch nachlesen, wie auch die Ergebnisse des parallelen Trendlabors einer Expertenrunde und der „Werkstatt“ mit 120 zufällig ausgewählten Bürgern und der „Stakeholder-Werkstatt“ von Verbändevertretern etc. Die letztere war in mehreren Runden zu verschiedenen Themenbereichen organisiert. Der VCD war zur Werkstatt „Mobilität“ und „Klima“ am 23. März eingeladen und hat sich bei der SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) und der Zielbildentwicklung eingebracht.

Spannend wird, ob es nur Ideensammlungen bleiben oder trotz angespanntem Haushalt auch welche umgesetzt werden. Bei bisherigen Beteiligungen blieb bisher noch viel offen.

Heiko Jacobs

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